Aufstellung des Bebauungsplans 'Otto-Langen-Quartier' in Köln-Mülheim

Bebauungsplan 'Otto-Langen-Quartier' in Köln-Mülheim

Das Plangebiet ist Teil des im Rahmen des Werkstattverfahrens 'Mülheimer Süden inklusive Hafen' entwickelten städtebaulichen Planungskonzeptes, welches eine nutzungsstrukturelle, städtebauliche und freiraumplanerische Perspektive für eine der größten innerstädtischen Industriebrachen Kölns aufzeigt. Die dem Bebauungsplan für das 'Möhring-Quartier' zugrundeliegende Planung nimmt die Ergebnisse aus dem Werkstattverfahren auf und konkretisiert diese.

Sie steht im Kontext mit den umgebenden Entwicklungen für den Bereich des ehemaligen 'Lindgens-Areals' im Norden des Plangebietes, des auf der östlichen Seite der Deutz-Mülheimer Straße liegenden Planungsgebiets 'Deutz-Areal' und der südlich des bereits errichteten 'Grünzugs Charlier' gelegenen Bereiche 'Euroforum-Nord' und 'Euroforum-West'.

Wie dort, so ist auch für das in Rede stehende Plangebiet vorgesehen, die Fläche zu einem lebendigen, gemischt genutzten Quartier mit einem erheblichen Wohnanteil und einer Neudefinition von Gewerbe-, Büro- und Dienstleistungsnutzungen, die teilweise in den Bestandshallen untergebracht werden sollen, zu entwickeln.

Zur Realisierung des Vorhabens bedarf es der Schaffung planungsrechtlicher Voraussetzungen auf den Ebenen der vorbereitenden und verbindlichen Bauleitplanung. Die Aufstellung des Bebauungsplanes erfolgt im Normalverfahren nach § 2 Absatz 1 BauGB erfolgen.

Auftraggeber
NRW.URBAN
Aachen/Bonn, 2016